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Lake Tekapo and Mt Cook

Irgendwie bin ich die Ostküste schneller runter gerauscht als erwartet. In Christchurch hab ich nur kurz Halt gemacht um in der Bücherei ein bisschen Internet und Strom zu klauen, mir sonst aber nicht wirklich etwas angeguckt. Heißt also da muss ich nochmal hin, aber ich hab ja auch noch mehr als genug Zeit übrig :) Von da aus bin ich dann so gut wie direkt weiter nach Lake Tekapo, einem der Orte mit dem besten Sternenhimmel auf der Welt. Klar muss man auch ein bisschen Glück haben, dass das Wetter auch mitspielt. Ich jedenfalls hatte das Glück, nur an den Fotos muss ich noch ein bisschen arbeiten, aber ohne Stativ ist es halt nicht einfach Sterne einzufangen. Umso besser wenn man mit Leuten unterwegs ist, die eh ein bisschen mehr vom Fotografieren verstehen und von denen man im Nachhinein dann die Aufnahmen klauen kann :D Von Kaikoura bis Tekapo war ich jedenfalls alleine unterwegs und habe dann auf dem Weg nach Mt. Cook mal wieder einen Amerikaner kennengelernt, dieses Mal aus Nashville und einen Holländer mit denen ich jetzt ein paar Tage zusammen unterwegs war. Es macht echt mehr Spaß mit ein bisschen Gesellschaft… Mit denen war ich also zusammen am Mt. Cook, dem höchsten Berg in Neuseeland. Komischer weise kommt einem das aber gar nicht so vor, als wäre man von massiven Bergen umgeben, sondern eher so ein bisschen wie Alpenvorland, nur braun statt grün. Erst als wir dann zusammen hoch zur Mueller Hut gelaufen sind habe ich gemerkt, wie hoch die Berge dann halt doch sind. Auf der Route hoch steigt man 1000 Höhenmeter auf, verteilt auf 3km Gesamtlänge. Hört sich jetzt gar nicht so spektakulär an, aber glaubt mir, es war Anstrengend! Trotzdem hat es sich eindeutig mehr als gelohnt, der Ausblick war ziemlich genial! Der Holländer hatte das Glück, dass er die Hütte oben früh genug gebucht hat und konnte die Nacht am Gletscher verbringen, während wir andern beiden den ganzen Weg wieder runter klettern durften. Unten angekommen muss ich gestehen war ich dann doch mal wieder stolz und auch ein bisschen überrascht, dass ich all die Treppen wirklich hoch gelaufen bin und nicht schon nach der ersten halben kollabiert bin :p Nacht habe ich dann nochmal gemerkt, dass wir doch ein paar Meter höher und dichter an all den Gletschern und Gletscherseen sind; Es war sooooo kalt! Morgens war dann auch mein ganzes Auto zugefroren. An minusgrade im Zelt muss ich mich dann doch erst noch gewöhnen, aber es ist schon deutlich besser seitdem ich meinen neuen dicken Schlafsack habe…

 

Jetzt bin ich erstmal für ein paar Tage in Wanaka und danach vielleicht Queenstown, mal gucken so wirklich einen Plan hab ich mal wieder nicht, aber es wird sich schon etwas finden was ich als nächstes unbedingt sehen und machen will :)

 


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