· 

Down south

 

Auf Wiedersehen Queenstown! Dadurch das mein Auto ja in die Werkstatt musste, bin ich länger dageblieben als eigentlich geplant, aber durch den kleinen Ausflug zum Routeburn Track, kam es mir dann doch nicht so lange vor.

 

Wie für die meisten Backpacker ging es erstmal weiter zum Milford Sound. Ja, es stimmt schon, es ist echt schön da, aber soo viele Road Trip Touristen, dass es das Ganz wieder ein bisschen 'verunschönert'. Den ersten Tag bin ich einfach mal die Straße rauf und runter gefahren und habe immer mal wieder angehalten. Die Mirror Lakes waren um ehrlich zu sein ein bisschen enttäuschend, nachdem ich am Mt. Cook oder Lake Mackenzie schon super tolle Spieglungen gesehen hab, aber naja, dafür waren die Humboldt Falls und Lake Marion mal wieder schön :) Am nächsten Morgen habe bin ich dann mit einer Bootstour durch den Sound und nachmittags wieder den ganzen Weg zurück weiter in den Süden zu einem See von dem ich den Namen leider schon wieder vergessen habe... Naja kalt und nass wie es war habe ich dann mal mein Glück an einem kleinen Lagerfeuer versucht, aber anstatt dass das Feuer mich aufgewärmt hat, war es eher die Anstrengung die es mich gekostet hat das Ganze am Laufen zu halten. Aber hey, Übung macht ja bekanntlich den Meister ;) und jetzt wo es doch kühler wird, ist so ein Feuer abends gar nicht so schlecht, ganz zu schweigen von dem ganzen Gas das man spart, weil man das Teewasser einfach in der Glut kochen kann.

 

Von da aus ging es dann weiter zum tiefsten See Neuseeland, der Name war irgendwas mit Lake Hawe.... keine Ahnung.... Hier habe ich den eindeutig abenteuerlustigsten 3h walk meiner bisherigen Reise gemacht! Im Gegensatz zum überfüllten Milford Sound findet man nur ein paar Kilometer südlich nämlich so gut wie keine Menschenseele mehr. Und so sah der Track dann auch aus. Über umgefallene Bäume und durchs tiefste Gebüsch, durch Matsch und teilweise so Steil, dass man fast wieder rückwärts runter gerutscht wäre. Der Ausblick war dafür aber super :D

 

Entlang der Südküste, durch die Catlins, war es dann wieder mehr so die Art Road Trip, kurz hier und da anhalten, aber da alles was es sehenswertes gab so gut wie direkt an der Straße lag waren die Stopps nie länger als eine Stunde und die gefühlt meiste Zeit habe ich dann doch im Auto verbracht. Dementsprechend schnell bin ich dann gestern auch in Dunedin gelandet, was ich mir die nächsten Tage mal angucken werde, bisher scheint es jedenfalls ganz schön hier zu sein. Der Weg von meinem Auto in die Stadt durch den Botanischen Garten war auf jeden Fall beeindruckend. Eigentlich bin ich ja nicht so der Herbst-Fan (dachte ich jedenfalls) aber ich glaube ich habe noch nie so leuchtend rote und gelbe Bäume und Büsche gesehen wie hier.

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0