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Orepuki - Invercargill

Also Gück ist auf jeden Fall eine Sache, an der es mir hier in Neuseeland nicht wirklich  mangelt... Manchmal braucht man zwischendrurch 2 -3 Tage an denen man sich noch nicht einmal an die frische Luft traut, um die guten Tage schätzen zu lernen. Genau solche 2 'schreklichen' Tage hatte ich, als ich am Monkey Island Strand gecamped habe. Eigentlich ist der Campingspot super schön, direkt am Strand, nicht all zu viele Leute (oder ich hatte einfach Glück das die meisten vom Wetter abgeschreckt waren) und eine super Aussicht über die Bucht auf Southern Fjordland. Leider waren alle 3 Tage die ich da war so schlechtes Wetter, das ich wirklich nur aus meinem Auto bin um ab und zu zur Toilette zu laufen. Nachts wurde ich dann von Windböen mit über 120km/h in den Schlaf geschaukelt. Ich hätte mir niemals vorstellen können, dass man so lange auf nicht mehr als 6 Quadratmetern verbringen kann ohne total durchzudrehen. Dafür gab es dann die nächsten drei Tage ja mehr als genug frische Luft.

Durch zufall hatte ich ein paar Tage vorher gesehen, dass Elfi nach jemandem gesucht hat, der sie auf einem Horsetrek von Orepuki nach Invercargill begleitet. 3 Tage lang, 70km sogut wie nur am Strand entlang. Es war mal wieder einmalig. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, auf faulen Pferden, die eh einfach ihr eigenes Ding machen und hintereinander hertrotten in einer großen Truppe unterwegs zu sein, aber mal wieder wurde ich ziehmlich überrascht. Satt faulen, vertittenen Pferden, muss ich sagen, dass heiße, gut ausgebildete Ponys und 'Panzer' mithatten :p Die ersten 2 Tage hatten wir auch noch super Sonnenschein und konnten am Strand schön ein bisschen Energie ablassen, während der dritte Tag, an dem es dann wiklich 30km ausschließlich am Strand lang ging leider ein bisschen verregnet war. Aber auch das hat uns nicht abschrecken lassen und wir hatten eine echt suuper Zeit!

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