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frostig frostig...

Jetzt hieß es doch wirklich schon wieder tschüss sagen. Zeit vergeht mal wieder viel zu schnell. Ich kann es gar nicht glauben, dass ich wirklich knappe 6 Wochen mit Katie zusammen unterwegs war und wir zusammen Neuseeland unsicher gemacht haben. Ich habe aber auch noch nie zuvor jemanden getroffen, dem ich so ähnlich war wie ihr. Ich werde sie glaube ich ehrlich ein bisschen vermissen.

 

Gestern hatten wir jedenfalls nochmal einen super tollen Tag alle zusammen. Nachdem ich so viel von der ‚Wanaka-Seite‘ des Mt. Aspiring Nationalparks geschwärmt hatte und unserer Hump Ridge Trek mal wieder ins Wasser gefallen ist, sind wir also morgens früh los und haben uns auf den langen Weg zum Park gemacht. Bestimmt habe ich letztes Mal schon ziemlich von der Fahrt geschwärmt, dementsprechend kann ich mir das jetzt ja einfach sparen. Aber der Frost hat es mal wieder umso schöner gemacht, wenigstens das kann ich ja anmerken :p Unwissend und 18 wie ich nun mal bin, bin ich natürlich auch durch zugefrorene, eiskalte Flüsse schnell genug durchgefahren um alles nass zu spritzen- das macht einfach zu viel Spaß! Naja auf unserer Rückfahrt sollte ich jedenfalls meine Lektion lernen.

 

Vorher sind wir allerdings zum Rob Roy Glacier gewandert und haben mal wieder Neuseeland von seiner schönsten Seite gesehen. Als erstes hat uns der Frost mal wieder total beeindruckt, ich habe noch nie so ‚großen‘ Frost gesehen. Eiskristalle so groß wie ein halber Finger und das ganze  natürlich überall. Sobald du dann aber in den Bush kommst, ist es grüner als bei uns jeder Sommer werden würde. Der Gletscher an sich war natürlich auch wieder total beeindruckend. Auf dem Rückweg haben wir dann alle 2 Meter Eiszapfen vom Wegrand eingesammelt und gegessen, wie kleine Kinder mal wieder, aber das ist ja schon lange nix neues mehr für uns :D Der Trek war auf jeden Fall die Stunde Hin- und Rückfahrt wert. Obwohl, die Rückfahrt hat nochmal deutlich länger gedauert, da mein Auto nach den ersten 2 Eiswasser Durchquerungen leider entschlossen hat nicht mehr schneller als 20 zu fahren und überhaupt keine Reaktion mehr von sich zu geben. Da es nach der Zeit aber doch immer besser wurde hoffe ich einfach mal das Papa recht hat und nichts schlimmes kaputt ist, sondern ich nur durch mein verrücktes Fahren kaltes Wasser an die falschen Stellen gespritzt habe und die daraufhin eingefroren sind. Jetzt ist hoffentlich wieder alles aufgetaut und ich werde bei den nächsten Fords wohl doch abbremsen müssen… Schade, aber doch noch das kleinste Übel.

 


Luca hat ein paar tolle Fotos geschossen, als wir auf Polarlicht-Suche waren, unteranderem dieses hier...

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